WEIN VON STROM UND STEIN

WEINGUT BÄUERL – DÜRNSTEIN, WACHAU

Zwischen Donauufer und steiler Steinterrasse liegt unser Ursprung. Dort, wo der Boden hart ist und das Wasser nie stillsteht. Genau hier wächst unser Wein.

Weingut Bäuerl steht für kompromisslose Herkunft:
Die mineralischen Urgesteinsböden der Wachau geben unseren Reben Charakter – die Nähe zur Donau schenkt ihnen Weite, Ruhe und Ausgleich.

WER WIR SIND

Weinverkostung im Weinberg mit lachenden Gästen.

Hinter dem Weingut Bäuerl stehen zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und sich gerade deshalb gut ergänzen.

UNSER HEURIGER

Unser Heuriger ist ein Ort zum Durchatmen, Ankommen und Genießen. Inmitten unseres Gartens, unter dem Schatten eines alten Nussbaums, servieren wir in entspannter Atmosphäre unsere Weine und einfache, ehrliche Speisen aus der Region.

URLAUB Bei UNS

Besuchen Sie uns zur Verkostung im Heurigen, entdecken Sie unsere Weine bei einer Führung durch Keller und Rieden oder genießen Sie Ihren Urlaub in einem unserer drei gemütlichen Appartements direkt am Weingut.

Ried Liebenberg

Als Berg zwischen dem Tiefenthal und dem Heudürrgraben ist der Liebenberg einer der drei imposanten Weinberge zwischen Weißenkirchen und Dürnstein. Nach Süden und Südwesten ausgerichtet, besticht der Liebenberg mit einem sehr homogenen Gesamtbild, geprägt von Trockensteinmauern. Als Stiftung durch Leuthold von Kuenring ist dieser Riedenname schon sehr früh dokumentiert (1312). Der Name verweist auf ehemalige Besitzer, das Adelsgeschlecht der Liebenberger.
In den oberen Terrassenweingärten des Liebenberges bildet formenreicher Paragneis das Ausgangsgestein der Böden. Dabei tritt immer wieder dunkler Amphibolit zu Tage, der auch in den Steinmauern zu sehen ist. Das Profil stammt aus den unteren Terrassenweingärten, wo das Grundgestein von einer Rutschmasse überlagert ist. Dabei handelt es sich um eine lehmig-schluffige, stark kalkhältige Matrix mit eingebetteten Steinen und Blöcken aus Paragneis und Amphibolit. Während der Rutschung haben sich die schwimmenden Steine und Blöcke zur Rutschrichtung eingeregelt.

Ort:

Dürnstein

Größe:

10,86 ha

Seehöhe:

203 – 348 m

Ø Hang-
neigung:

35 %

Max. Hang-
neigung:

81 %

Sonne:

1983 h

Terrasse:

Ja

1. Erwähnung:

1309

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Ried HEUDÜRR

Die Heudürr bezeichnet den sehr kargen Steilhang hinter dem Liebenberg Richtung Dürnstein. Die schwierigen Verhältnisse werden auch durch die aufgelassenen Terrassen sichtbar.

Ort:

Dürnstein

Größe:

6,85 ha

Seehöhe:

203 – 381 m

Ø Hang-
neigung:

51 %

Max. Hang-
neigung:

104 %

Sonne:

1906 h

Terrasse:

Ja

1. Erwähnung:

1547

Ried Höhereck

Als Höhereck wird ein karger Bergrücken zwischen dem Flickatal und dem Menthalgraben bezeichnet, es liegt damit zwischen dem Kellerberg und dem Loibenberg. Der größte Teil wird aufgrund des großen Trockenrasens, der dem Naturschutz gewidmet ist, nicht weinbaulich genutzt. Dies und die damit verbundene kleine Grundfläche sind vermutlich auch der Grund, warum sein Name in der Weinwelt deutlich weniger bekannt ist als die umliegenden Rieden, obwohl die Lage auf die gleichen idealen Grundvoraussetzungen wie seine Nachbarn zurückgreifen kann. Lokalisieren lässt sich die Riede vor Ort leicht über das am Fuss des Berges liegende Kriegerdenkmal.
Das Höhereck, ein Bergrücken zwischen dem Kellerberg und dem Loibenberg ist ein Naturjuwel mit Eichenheinen, Trockenrasen und Weingärten. Wie alle Terrassenlagen in Dürnstein ist auch das Höhereck aus Gföhler Gneis aufgebaut. Daraus entwickelten sich karge, sandige, steinige Böden mit gutem Wasserabzug und guter Durchwurzelbarkeit. Die leicht erwärmbaren Böden sorgen für einen zeitigen Austrieb der Reben im Frühling. Bei dem hellen Gestein am unteren Ende des Profiles handelt es sich im einen quarz- und feldspatreiches Ganggestein, ein Aplit. © vinea-wachau.at

Ort:

Dürnstein

Größe:

6,10 ha

Seehöhe:

209 – 306 m

Ø Hang-
neigung:

37 %

Max. Hang-
neigung:

72 %

Sonne:

1966 h

Terrasse:

Ja

1. Erwähnung:

1501

Ried LOIBENBERG

Wie schon der Name vermuten lässt, handelt es sich hierbei um den das Ortsbild prägenden Loibenberg. Die flächenmäßig große Ausdehnung und die großen Höhenunterschiede führen zu insgesamt 4 offiziellen Subrieden und einer Vielzahl an kleinen Unterschieden, die von den örtlichen Winzern herausgearbeitet werden. Geologisch gibt hier der Gföhler Gneis den Ton an, obwohl es auch einige Teilstücke gibt, an denen sich Lössinseln gebildet haben und die Vielfalt weiter betonen. Urkundlich lässt sich die Lage bis 1381 zurückverfolgen, damals noch als „leub_n perig“.
Das Profil stammt aus einer Mittelhanglage am Loibenberg. Das Ausgangsgestein ist Gföhler Gneis, ein Umwandlungsgestein, das aus einem sauren, granitähnlichen Ausgangsgestein umgeformt wurde. Der sandig-steinige Boden begünstigt den Wasserabzug und erleichtert das Wurzelwachstum. Der leicht erwärmbare Boden sorgt zudem für einen zeitigen Austrieb der Reben im Frühling. Durch Erosion am Hang wurde eiszeitliches, kalkhältiges Lössmaterial eingemischt. Die fortschreitende Bodenentwicklung bewirkte wiederum eine natürlich Entkalkung, weshalb im Oberboden heute nur noch wenige Prozent an Carbonat vorhanden sind. Im Ausgangsgestein dagegen ist noch deutlich sekundäres, d.h. aus der Bodenlösung wieder ausgefälltes, Carbonat in Form von Überzügen und Verfüllungen zu erkennen. © vinea-wachau.at

Ort:

Unterloiben

Größe:

35,58 ha

Seehöhe:

212 – 394 m

Ø Hang-
neigung:

39 %

Max. Hang-
neigung:

81 %

Sonne:

2004 h

Terrasse:

Ja

1. Erwähnung:

1371

Ried Frauenweingarten

Die Riede Frauenweingarten bezeichnet den direkt zwischen Ober- und Unterloiben liegenden Weingarten.

Ort:

Oberloiben, Unterloiben

Größe:

18,03 ha

Seehöhe:

199 – 206 m

Ø Hang-
neigung:

2 %

Max. Hang-
neigung:

11 %

Sonne:

2514 h

Terrasse:

Nein

1. Erwähnung:

1529

Ried hochstrasser

Der Hochstrasser ist eine der beiden Hangfußlagen (mit der Ried Kreutles) des Loibenbergs. Der Name bezieht sich auf die Unterloibner Kellergasse, an die er oberhalb des Bahnverlaufs anschließt.

Ort:

Unterloiben

Größe:

6,62 ha

Seehöhe:

207 – 224 m

Ø Hang-
neigung:

8 %

Max. Hang-
neigung:

54 %

Sonne:

2364 h

Terrasse:

Nein

1. Erwähnung:

1493

Ried Kellerberg

Der Kellerberg hat seinen Namen vom Dürnsteiner Kellerschlössl. Der Name ist deshalb auch vergleichsweise jung (1787), und wurde anscheinend als Sammelbezeichnung für eine Vielzahl an kleineren Rieden eingeführt, wovon zwei als Subrieden weiterhin erhalten sind und benützt werden.
Der Kellerberg ist aus Gföhler Gneis aufgebaut, ein Umwandlungsgestein das aus einem granitähnlichem Ausgangsgestein (Plutonit) umgeformt wurde. Durch die südöstliche Ausrichtung des Kellerberges war die Riede während der Eiszeiten von den Westwinden abgewandt. Dadurch ist mehr Löss liegengeblieben als auf den Westseiten. Löss ist heute noch inselartig am Kellerberg vorhanden. Durch Erosion am Hang wurde das eiszeitliche Sediment mit Gföhler Gneis-Material. © vinea-wachau.at

Ort:

Dürnstein

Größe:

15,65 ha

Seehöhe:

204 – 340 m

Ø Hang-
neigung:

32 %

Max. Hang-
neigung:

70 %

Sonne:

2017 h

Terrasse:

Ja

1. Erwähnung:

1786 – 1787

Ried Kreutles

Die Ried Kreutles ist die östlichere der beiden Hangfusslagen des Loibenbergs. Der Name bezieht sich auf ehemaliges Gestrüpp, das für die Nutzung entfernt werden musste.
Die dem Loibenberg vorgelagerte Ried Kreutles ist aus Löss aufgebaut. Löss ist ein eiszeitliches, vom Wind angewehtes, fruchtbares, kalkhältiges Sediment. Am Profil ist zwischen dem obersten, mit Humus angereichertem Horizont, und dem Löss ein braun-roter Horizont erkennbar. Dabei handelt es sich um einen erodierten Boden aus Gföhler Gneis-Material vom nahen Loibenberg. Im Humushorizont befindet sich oben links ein Kiesel einer abgetragen, eiszeitlichen Donauterrasse der ebenfalls durch Hangerosion vom Loibenberg hinunter in die Ried Kreutles transportiert wurde. Die Weine auf Löss sind ausdrucksstark und können je nach Handschrift des Winzers auch eine barocke Fülle erreichen. © vinea-wachau.at

Ort:

Unterloiben

Größe:

8,62 ha

Seehöhe:

212 – 230 m

Ø Hang-
neigung:

6 %

Max. Hang-
neigung:

24 %

Sonne:

2379 h

Terrasse:

nein

1. Erwähnung:

1786 – 1787